Wir wissen, wie man sich untereinander vergeben kann und wir tun das auch hin und wieder…
Aber wie sieht Vergebung bei Gott, hinsichtlich unserer Vergehen und unserer Sünde aus? Da mag einem sofort “Gnade”, “Erbarmen” und “Liebe” einfallen und genau darauf möchte ich hinaus, denn das Vollbringen am Kreuz hat genau was geschaffen? Den Weg zu Gott… aber wodurch? Durch Versöhnung. Gott hat sich selbst, durch Jesus, am Kreuz mit seinen Menschen versöhnt. Er hat am Kreuz unser/e Sünde, Vergehen, Schuld, Versagen, Rebellion, Missbrauch Seiner Liebe, Kleingläubigkeit getragen, damit wir Leben haben. Wenn Jesus das alles am Kreuz auf sich nahm… für unsere komplette Schuld und Versagen starb, warum halten wir uns dann selbst noch unsere Sünden, unsere Schuld und all die Fehler vor, die wir machen?
Jesus starb damals – vor ca. 2 000 Jahren – für unsere Schuld, die wir erst viel, viel später auf uns geladen haben. Sein Opfer am Kreuz war stellvertretend für uns, denn wir hätten das Gericht Gottes verdient. Als er Sein Leben gab, dort auf Golgatha, wusch er uns rein. Damit sind diejenigen gemeint, welchen Gott vor Jesu Tod Glauben schenkte, wie auch denjenigen, die zur Zeit Jesu an ihn glaubten und in gleicher Weise jenen, die jetzt an ihn glauben.
Warum erwähne ich das? – weil es unglaublich wichtig ist, das zu verstehen. Unser Herr erlitt damals diesen Tod und ist wieder auferstanden, damit unsere Schuld gesühnt wird. Sünde oder Vergehen, die wir bereits getan haben, die, mit der wir gerade zu kämpfen haben und in gleicher Weise Sündenschuld, die wir noch in Zukunft auf uns laden werden. Wir sind endlich, fehlerhaft, versagen hin und wieder und tun das, was wir eigentlich nicht tun wollen. Wir dürfen uns in Jesus sicher sein, dass er das alles bereits getragen hat. Jedoch heißt das nicht, dass wir einfach so leben, wie wir gerne wollen und uns alles egal ist – nein, im Gegenteil. Weil wir die Sünde und das Böse hassen und wegen der Liebe Gott gegenüber – welcher unendlich heilig und rein ist – setzen wir alles daran, diese Dinge zu vermeiden, welche uns zu Fall bringen könnten.
Weil Gott heilig ist und wir das Ziel – die Christus-Ähnlichkeit – im Blick haben, leben wir Tag für Tag in Gnade. Gott sagt, dass Seine Gnade niemals aufhört und dort, wo Sünde vielfältig ist, die Gnade noch mehr überströmt. Wir brauchen Gnade, jeden Morgen neu… Aus diesem Wissen heraus, dass Gott uns liebt und uns gnädig ist – sogar barmherziger mit uns ist, als wir uns selbst gegenüber – leben wir ein freies Leben, denn wir wissen: Jesus hat das alles bezahlt, alles vollbracht und er sagte: Es ist vollbracht! Uns ist vollständig vergeben. Fertig. Es gibt nichts hinzuzufügen.
Wir, als Kinder Gottes, dürfen in der Gewissheit leben, dass wir vor Gott bereits gerechtfertigt sind und es für uns keine Verdammnis mehr gibt. (Römer 8,1)
Warum beladen wir uns dann noch mit dieser Schuld und den quälenden Gedanken an das ‘Ich bin nicht gut genug, wegen…’? Wenn wir unsere Würde in Ihm annehmen und IHM glauben, der Sein gerechtes Leben für uns endliche und unwürdige Menschen gab, werden wir wahre Freiheit erleben, denn wir sind zur Freiheit in Christus berufen! Wir sind bereits frei, doch glauben wir das… und nehmen wir diesen Segen für uns an? Jesus… Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben – Er hält, was Er verspricht.
Durch Ihn leben wir und haben ein erfülltes Leben. Nichts ist herrlicher als ER allein.
Danke, Jesus!
Carolin
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