Lukas Kluschke
Diese Themen, mit Jesus im Blick
Bibelstelle: Philipper 4,1-9:
1 „Daher, meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und Krone, steht in dieser Weise fest im Herrn, Geliebte!
2 Euodia ermahne ich, und Syntyche ermahne ich, gleichgesinnt zu sein im Herrn.
3 Ja, ich bitte auch dich, mein treuer Mitknecht, stehe ihnen bei, die in dem Evangelium mit mir gekämpft haben, auch mit Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens sind.
4 Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!
5 Lasst eure Milde kundwerden allen Menschen; der Herr ist nahe.
6 Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden;
7 und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus.
8 Im Übrigen, Brüder, alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dies erwägt.
9 Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, dies tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.“
(aus der Elberfelder Übersetzung)
- es gibt verschiedene Auswirkungen, die ein Bibeltext auf uns haben kann
- es nicht schwer durch bestimmte Verse ermutigt zu sein
- aber es gibt genauso auch die „andere“ Seite, bei der wir uns nicht so leicht tun
- beides ist dennoch genauso Wort Gottes und genauso wichtig; die ganze Schrift ist inspiriert
- nicht nur die Verse an sich, sondern auch wie wir an sie herangehen, prägt deren Auswirkung auf uns
- Paulus knüpft an das dritte Kapitel an, denn er sagt: „Daher, meine geliebten…“
- In Kapitel 3 geht es darum, was die Kennzeichen eines Christen sind (3,3 – die, die wirklich zum Volk Gottes gehören, dienen Gott durch Seinen Geist; sie rühmen sich Christi Jesu und vertrauen nicht auf Fleisch; wir sind in Jesus gerechtfertigt; unsere Gegenwart muss nicht perfekt sein; unsere Zukunft wird herrlich, weil Jesus wiederkommt)
- Diese Wahrheiten sollen dazu dienen, dass unsere Beziehung zu Jesus unser Leben durchdringt – Gott ehren (Philipper 1,11)
- Der Text ist nicht nur durch Anweisungen geprägt, sondern es ist verwoben worden mit Jesus (wenn wir dieses nicht wahrnehmen, dann lesen wir den Text, als würden wir unter dem Alten Bund leben)
- Vers 1: fest stehen im Herrn; unsere Grundlage ist allein unser Herr
- Vers 2: gleichgesinnt im Herrn, durch Ihn
- Vers 3: diese Menschen, die hier streiten sind dennoch im Buch des Lebens
- Vers 4: freut euch im Herrn
- Vers 5: der Herr ist nahe
- Vers 6: wir dürfen mit einem aufmerksamen Gott reden
- Vers 7: Gott möchte uns in Seinem Frieden etwas schenken
- Vers 9: der Gott des Friedens ist mit uns, während wir danach streben, heilig zu werden
- Gott gibt sich so viel Mühe uns zu zeigen, wie das Evangelium in diesen Anweisungen zu finden ist
- feststehen – Christus vertrauen
- 1.Korinther 16,13: Steht fest im Glauben; es bedeutet, bewusst das anzunehmen, was Gott uns in Jesus bereitet hat (Paulus erinnert daran, weil wir manchmal kopflos durchs Leben gehen – wie es auch in Hebräer 12,1+2 heißt)
- sehen wir, wer Gott für uns in Christus ist? – stützen wir uns auf Gottes Verheißungen?
- wir können fest stehen im Herrn, weil Jesus der Fels ist; weil es Gottes Wahrheit ist, wenn Jesus uns etwas verheißt
- eine Form von Unglauben ist auch vergessen, nicht im Blick haben – Psalm 73,25-28: Der Psalmist erinnert sich daran, was ihn trägt und was gut für ihn ist
- Diejenigen, denen sich Jesus offenbart hat und die Ihn erkannt haben, werden sich auch auf Seine Wahrheit stellen
- Paulus spricht diese Menschen als Geliebte, Krone und Freude an – er hatte diese Menschen früher gehasst und danach gestrebt, sie umzubringen
- Jesus veränderte Paulus‘ Herz so, dass er anfing so zu reden
- Jesus gab Paulus Seine Perspektive auf die Gemeinde, weil Er sie so ansieht
- Jesaja 62,1-5
- Gott verdeutlicht, wie Er Seine Gemeinde sieht und was Er mit ihr vorhat; Seine Gemeinde ist für Ihn wie eine Braut, nach der Er sich sehnt
- Diese Sichtweise aufeinander will Gott uns beibringen
- Euodia und Syntyche’s Streit
- beide haben bewusst für das Evangelium gekämpft
- doch statt für das Evangelium zu kämpfen, fingen sie an gegeneinander zu kämpfen
- Gott spricht diese Auseinandersetzung an, ohne einfach darüber hinweg zu sehen – dennoch steht es fest, dass sie im Buch des Lebens stehen
- trotzdem spricht Gott hier in die Situation hinein und spricht beide Seiten gleichermaßen an
- wir brauchen beides, die Erinnerung an das Werk Jesu, dass wir begnadigt sind, und genauso die Erinnerung durch Gottes Geist, wie wir leben sollten (Römer 12,18 + Matthäus 18)
- gewährende Vergebung: ich sehe dich nicht mehr als Feind, weil Jesus uns so viel mehr vergeben hat, als wir jemals aufzählen könnten
- wir sollen gleichgesinnt sein im Herrn, weil Jesus sich mit uns versöhnt hat, weil Er uns gnädig begegnet
- in Auseinandersetzung beistehen
- es darf einem nicht egal sein, wenn es Unfrieden zwischen zwei Menschen in der Gemeinde gibt, denn es sind unsere Geschwister
- Gott ruft dazu auf, diesen beiden Frauen beizustehen (Hebräer 10,23+24)
- Jesus steht uns in allen Kämpfen bei, Er macht sie zu Seinen Kämpfen
- Galater 6,1; Fehltritte meiner Geschwister gehen einen etwas an – sanftmütig darauf hinweisen, in der Ausrichtung auf Jesus
- Fehltritte, Streit kann mich nicht aus dem Buch des Lebens nehmen
- Jesus und Sorgen (Vers 6)
- es ist nicht normal, sorgenvoll zu leben
- es ist Sünde, sich zu Sorgen
- Sorgen: heißt nicht, sich Gedanken über die Zukunft zu machen, sondern es ist ein bedrückendes Gefühl der Angst, das in uns auslöst, dass wir an Gottes Verheißungen zweifeln / diese vergessen; ich vertraue nicht Gottes Macht und Seinen Zusagen
- meistens haben wir mit Jesus noch nicht über dies oder jenes gesprochen, wenn wir uns darüber Sorgen machen
- Sehnsüchte Ihm bringen
- Ihn für Seine Macht und Größe anbeten
- in allem mit Ihm sprechen
- Vers 7; der Gott des Friedens möchte unseren Sinn bewahren
- Das Ziel hierbei ist, dass unser Herz bewahrt bleibt; Unsere Beziehung zu Jesus bleibt bewahrt, egal wie groß die Sorgen sind
- Gott möchte uns auch Frieden geben, aber Er hat uns genauso versprochen uns zu bewahren
- Jakobus 5,13
- Streben nach Heiligkeit (Verse 8+9)
- wir streben nach mehr Heiligkeit, Gott erinnert uns daran
Wir sind in all dem nicht allein, denn der Gott des Friedens wird mit uns sein… das hat Er versprochen.
Unser Kampf beginnt, indem wir uns auf den Herrn stellen oder nicht. Das ist unser Kampf, das ist in erster Linie unser Kampf, bewusst unsere Zuversicht auf Jesus zu setzen und dann all die anderen Sachen anzugehen, die Gott mit uns angehen möchte.
Lukas Kluschke
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